Die Erfinderin des Romans »Spukhafte Fernwirkung« und der interaktiven Romanapp ist Ulrike Anna Bleier.

In meinem Roman Spukhafte Fernwirkung wollte ich keine Heldengeschichte(n) erzählen. Ich wollte Gleichzeitigkeit, Zufall und Unendlichkeit darstellen.
Denn die Welt hat nicht eine Hauptfigur, sondern unendlich viele. Und genauso viele Figuren spielen auch in »Spukhafte Fernwirkung« mit, denn auch die, die nicht im Text stehen, könnten dort stehen. Hier setzt die App Die 4. Perspektive an: Durch sie kann die Welt in einer unendlichen Anzahl an möglichen Perspektiven erzählt werden.
Viele unterschiedliche Figuren bedeutet: viele Perspektiven, viele Abgründe, viele Biographien, viele Verbindungen und viele Nicht-Verbindungen.
Alle Figuren begegnen einander zufällig. Manche haben sich gegenseitig nur kurz gestreift und andere sind frontal aufeinander geknallt und haben sich ineinander verhakt. Manche begegnen einander zufällig nicht.
Auch die Identität der Figuren ist zufällig. Es hätten auch andere Figuren mit anderen Identitäten sein können – und mit dieser App habt ihr nun die Möglichkeit, eure eigenen Figuren und Fäden, eure eigene(n) Geschichte(n) und Identität(en) hinzufügen. So entsteht gemeinsam die 4. Perspektive – mit deren Hilfe die Welt aus einer unendlichen Anzahl an möglichen Perspektiven erzählt werden kann.
»Spukhafte Fernwirkung« ist mein dritter Roman, erschienen im niederbayerischen Lichtung Verlag.
Der Roman »Spukhafte Fernwirkung« ist im August 2023 als eins von „Bayerns besten Independent Büchern” ausgezeichnet worden.
Eine Lesung aus »Spukhafte Fernwirkung« kannst du auf Bayern 2 radiotexte hören (Sprecherin: Wiebke Puls)
Weitere Termine zu Lesungen aus dem Roman und Workshops zum posthierarchischen Schreiben findest du hier.
»Mit präzisem Blick für Details und mit lakonischem Humor erzählt«
Jurybegründung Bayerns beste Independent Bücher 2023
»Das zärtlichste, kapitalismuskritische Buch, das ich kenne (…) und am Ende weiß man: Wir haben ausnahmslos alle einen an der Waffel.« (Odile Kennel)
»Ein Roman mit unbegrenzt vielen Figuren und Identitäten, alles hängt mit allem zusammen.«
Judith Heitkamp, Bayerischer Rundfunk, kulturwelt
»Sich in dem vielstimmigen Sammelsurium zurechtzufinden, ist nicht schwierig. Bleier erzählt nüchtern, unpathetisch, lakonisch. Sie beobachtet genau, psychologisiert nie, schichtet Detail auf Detail.«
Sabine Reithmaier, Süddeutsche Zeitung
»Ulrike Anna Bleier erweist sich als geduldig-einfühlsame Menschenbeobachterin.«
Martin Oehlen, Kölner Stadt-Anzeiger
»Das beste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe! Ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen und es kam mir vor, als wenn sich mein Aggregatzustand beim Lesen veränderte. «
Kulturtussi-Blog
»Ab und zu musste ich an Penelope denken, die nachts wieder auftrennt, was sie am Tage gewebt hat. In der langen Arbeit an der Textur während Odysseus’ Reisen entsteht auch in Spukhafter Fernwirkung ein Stoff, der trotz aller Hindernisse überraschend organisch ist –beeindruckend.«
WDR 5, Büchermagazin
»Eine Feier des fließenden Lebens«
Wolfgang Cziesla, Revierpassagen
»Die Figuren waren selbst erstaunt, dass es sie nun gibt« – Interview mit Martin Oehlen für den Bücherblog Bücheratlas